Allgemein

Der Wahlkreis 161, den Jan Mücke in Berlin vertritt, umfasst (nach einer Neugliederung vor der Bundestagswahl 2009) neben dem Dresdner Norden die Region um Ottendorf-Okrilla, Wachau, Radeberg, Arnsdorf, Großröhrsdorf sowie Bretnig-Hauswalde:

 


Dresden

Dresden, die Landeshauptstadt Sachsens (ca. 525.000 Einwohner), auch bekannt unter dem Namen "Elbflorenz", ist aufgrund ihrer barocken Architektur, der vielen kulturellen Bauwerke, kunsthistorischen Besonderheiten und ihrer reizvollen Lage im Elbtal eine der schönsten Städte Deutschlands. Die Stadt gehört mit über 60% Grün- und Waldflächen, ihren zahlreichen denkmalgeschützten Gärten, Alleen und Parkanlagen zu den grünsten Großstädten in Europa. 
Gemessen an ihrer Fläche, ist die Kulturstadt nach Berlin, Hamburg und Köln die viertgrößte Stadt in Deutschland.

Darüber hinaus ist Dresden weltweit als touristisches Ziel bekannt. Etwa 10 Millionen Gäste bereisen jährlich die Stadt, von denen 1,6 Millionen durchschnittlich etwa zwei Tage verbleiben. Die Altstadt ist das kulturelle und touristische Zentrum Dresdens. Das bekannteste Bauwerk und Wahrzeichen der Stadt, ist die Frauenkirche. Im Februar 1945 in Folge eines Luftangriffes auf Dresden zerstört, ist sie Mahnmal gegen Krieg und den Nationalsozialismus und wurde aufgrund ihres durch Spenden aus In- und Ausland finanzierten Aufbaues zum internationalen Zeugnis von Versöhnung. 


› www.dresden.de


Ottendorf-Okrilla

Ottendorf-Okrilla ist mit seinen etwa 10.000 Einwohnern die sechstgrößte Gemeinde im Landkreis Bautzen. Die Gemeinde befindet sich im äußersten Westen des Landkreises und ist ungefähr 20 km in nordöstlicher Richtung von Dresden entfernt und hat Anschluss an die Bahnstrecke Dresden - Königsbrück sowie zur Autobahn. Im Norden grenzt Ottendorf-Okrilla an die Laußnitzer Heide. Etwa 700 Gewerbebetriebe sind der Wirtschaftsfaktor dieser Gemeinde. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählt zweifellos das Schloss Hermsdorf mit seinem Park und der Schlosskapelle. 

› www.ottendorf-okrilla.de


Wachau

Die Gemeinde Wachau mit ihren Ortsteilen Wachau, Seifersdorf, Leppersdorf und Lomnitz erstreckt sich nördlich von Radeberg, zwischen Ottendorf-Okrilla und Pulsnitz, etwa 15 km von Dresden entfernt. In der Gemeinde Wachau leben ca. 4600 Einwohner. Jedes Jahr zieht es viele Naturliebhaber in das romantische "Seifersdorfer Tal". Eine bundesweit bekannte Molkerei hat sich mit ihren Firmensitz in Leppersdorf angesiedelt. 

› www.wachau.de


Radeberg

Radeberg ist eine Große Kreisstadt im Südwesten des sächsischen Landkreises Bautzen am Rande der Dresdner Heide. ein flachwelliges, nahezu geschlossenes Waldgebiet von mehr als 50 km² Fläche. Nördlich und östlich von Radeberg zeigen sich die westlichen Ausläufer des Lausitzer Berglandes. Die Stadt Radeberg gliedert sich in 5 Ortsteile und hat insgesamt ca. 18.400 Einwohner.

Radeberg ist durch seine Brauerei weltbekannt geworden. Das Radeberger Bier ist das erste Bier, welches seit 1872 außerhalb Böhmens nach Pilsner Brauart gebraut wird. Eine weitere Spezialität Radebergs ist der Radeberger Bitterlikör. Die Molkerei Heinrichsthal fertigt entsprechend einem Patent aus dem Jahre 1884 Camembert-Käse und war damit die erste in Deutschland, die diese französische Käsespezialität herstellen durfte. Rossendorf ist bekannt geworden durch seine nukleare Forschung. Radeberg verfügt über sehr gute Verkehrsanbindungen. 

› www.radeberg.de


Arnsdorf

Arnsdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Bautzen nahe der Stadt Radeberg und etwa 15 km von der sächsischen Landeshauptstadt Dresden entfernt. In der Gemeinde leben etwa 4900 Einwohner. Mit Radeberg und Stolpen war Arnsdorf durch die "Alte Salz- bzw. Böhmische Glasstraße" verbunden. Der überdurchschnittliche Bekanntheitsgrad Arnsdorfs in Ostsachsen geht zurück auf die im April 1912 eröffnete "Königlich-Sächsische Heil- und Pflegeanstalt Arnsdorf". Sie ist heute eine moderne Fachklinik für Psychatrie. 

› www.gemeinde-arnsdorf.de


Großröhrsdorf

Großröhrsdorf liegt südlich von Pulsnitz an der Alten Poststraße. Die etwa 7300 Einwohner zählende Stadt an der Großen Röder verfügt zudem über die nahe gelegenen Anschlussstellen Ohorn und Pulsnitz der A 4. Die Landeshauptstadt Dresden ist etwa 20 km entfernt. Das bereits in den Neunziger Jahren erschlossene neue Gewerbegebiet von Großröhrsdorf beherbergt einen exquisiten Branchenmix aus Kunststoff- und Metallverarbeitung, Maschinenbau, IT-Dienstleistungen und neuerdings auch Solarindustrie. Im Juni 2007 erfolgte der erste Spatenstich für eine 60 MW Dünnschichtmodul-Produktionsstätte. 

› www.grossroehrsdorf.de


Bretnig-Hauswalde

Bretnig-Hauswalde ist eine sächsische Gemeinde, die etwa 30 km östlich der Landeshauptstadt Dresden liegt und zur Verwaltungsgemeinschaft Großröhrsdorf gehört. Die Gemeinde besteht aus den beiden Ortsteilen Bretnig und Hauswalde. Hier leben etwa 3100 Einwohner. Im Gewerbegebiet Bretnig-Ohorn haben sich Firmen der Metall-, Bau- und Textilbranche sowie Autohäuser und Großhandelsunternehmen angesiedelt. Weite Flächen des ehemaligen Landkreises Kamenz stehen unter Natur- und Landschaftsschutz und sind durch viele Rad- und Wanderwege erschlossen. 

› www.bretnig-hauswalde.de